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Die ergänzenden „Staging-Untersuchungen“ dienen vor der Operation zum sicheren Ausschluss einer bereits stattgefundenen Metastasierung

Staging Untersuchung

Um die im jeweiligen Einzelfall richtige Behandlung zu planen, muss der Arzt die Ausdehnung (das Stadium) der Krankheit kennen. Das Stadium wird zum einen durch die Tumorgröße bestimmt und danach, ob der Tumor „gestreut“ hat. Bei der Stadienbestimmung (vgl. Staging) werden weitere radiologische Verfahren (CT und Szintigraphie, ggf. MRT und PET) und Labortests eingesetzt, um nachzuweisen, ob der Krebs gestreut hat und wenn ja, in welche Organe.

Die ergänzenden „Staging-Untersuchungen“ dienen vor der Operation zum sicheren Ausschluss einer bereits stattgefundenen Metastasierung. Diese ist bei Erstdiagnose Brustkrebs selten: Bei 90-95 % aller Mammakarzinompatienten kann bei Erstdiagnose eine Metastasierung ausgeschlossen werden.

Zu den wichtigen zu untersuchenden Organen gehört

  • die Lungen,
  • die Leber und
  • das Skelett (Knochen).

Eine Metastasierung des Gehirns ist ausgesprochen selten. Daher wird eine Diagnostik des Gehirns nur bei entsprechenden Symptomen durchgeführt.

Tumormarker

Tumormarker sind spezielle Blutwerte, die bei bestimmten Tumorerkrankungen erhöht sein können. Bei Brustkrebs wird häufig der sog. CA 15-3 Wert bestimmt. Jedoch bieten diese Werte keine 100%ige Sicherheit. D.h. es gibt Fälle, bei denen trotz gesicherter Brustkrebserkrankung diese Marker „normal“ sind und umgekehrt.

Nur bei den Patientinnen, die bei nachgewiesenem Brustkrebs einen erhöhten Marker aufweisen, der dann unter erfolgreicher Therapie einen Abfall bzw. eine Normalisierung erkennen lässt, ist die fortlaufende Markerbestimmung in der Nachsorge sinnvoll. So lassen sich Erkenntnisse über einen dauerhaften Therapieerfolg gewinnen bzw. Hinweise auf ein späteres Wiederkehren der Tumorerkrankung feststellen.