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...in Ergänzung zur Mammographie

spielt die Sonographie eine essentielle 

Rolle in der Entdeckung und Beurteilung

intramammärer Befunde ...

Ultraschall Sonographie

Die Sonographie nutzt Ultraschallwellen, die durch den Körper gesendet, zum Teil wieder reflektiert und empfangen werden. So werden aus diesen empfangenen Wellen Bilder der untersuchten Körperorgane erzeugt. Der verwendete Ultraschall hat bei sachgemäßem Gebrauch keine schädigenden Wirkungen und ist daher auch zur Untersuchung von Schwangeren oder Kindern geeignet.

Wie funktioniert die Sonographie?

Die Frequenzen der Schallwellen reichen von 3,5 bis 16 MHz. Beim Weg durch den Körper werden die Schallwellen im Gewebe unterschiedlich stark absorbiert, gestreut und reflektiert, so dass das Ultraschallgerät nur einen Teil der Wellen wieder empfängt, die es gesendet hat. In Abhängigkeit von der Tiefe des Gewebes, das die Ultraschallwellen reflektiert, kommen diese nach unterschiedlichen Zeiten wieder am Ultraschallkopf an. Aus der Energie der zurückgekommenen Wellen und dem Zeitunterschied von Senden und Empfangen errechnet das Ultraschallgerät ein Bild. Hoch auflösende Ultraschallgeräte (13 bis 16 MHZ) erlauben es, auffällige Befunde bereits im Bereich weniger Millimeter bis ins Detail zu erkennen. Mit Hilfe des sogenannten Doppler-Verfahrens können auch die Flussgeschwindigkeit und Flussrichtung von arteriellem und venösem Blut auffälliger Umgebungsgefäße beurteilt werden. Die ergänzende 3D-/4D-Sonographie stellt den entsprechenden Befund sogar mehrdimensional als Körper dar. Störungen in der „Architektur“ des umgebenden Gewebes, die für bösartige Befunde typisch sind, lassen sich im 3D-/4D-Verfahren damit eindrucksvoll nachweisen.

Wann sollte eine Sonographie erfolgen?

In Ergänzung zur Mammographie spielt die Mammasonographie eine wichtige Rolle bei der Abklärung auffälliger Befunde. Bei vielen Frauen – vor allem bei jungen Frauen zwischen 18 und 35 Jahren – sind Veränderungen aufgrund der sehr hohen Gewebedichte in der Mammografie allein schwer zu erkennen. Die Mammografie hat in solchen Fällen nur eine eingeschränkte Aussagekraft, so dass Brustkrebs nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden kann. Erst durch die ergänzende Sonographie können wir innerhalb dieser sogenannten „mammographisch dichten Brust“ mit hoher Sicherheit den Brustkrebs ausschliessen. Gleichzeitig hilft die Mammasonografie unklare Befunde der Mammografie besser einzuschätzen.

Mit der Ultraschalluntersuchung ist übrigens keine Strahlenbelastung verbunden, so dass sie beliebig oft wiederholt werden kann. Dennoch soll und kann eine Ultraschalluntersuchung der Brust die Röntgenuntersuchung nur ergänzen, nicht ersetzen.

Daher raten wir von mamonova Frauen ab dem 30. Lebensjahr, einmal jährlich eine Brustultraschalluntersuchung durchführen zu lassen. Die Routineuntersuchung der Brust mit Ultraschall ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.